Pflegeversicherung

Pflegeversicherung

Die gute Nachricht zu erst. Unsere Lebenserwartung steigt sukzessive und im Schnitt werden heute Neugeborene über 80 Jahre alt. Die schlechte Nachricht, damit steigt auch das Risiko, eines Tages pflegebedürftig zu sein.

Jeder Zweite wird im Alter pflegegebedürftig.

Rund 2,8 Millionen Pflegebedürftige lebten 2015 in Deutschland. Davon wohnten ca. 800.000 Menschen in vollstationären Pflegeheimen.

Je älter Sie werden, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie einmal pflegebedürftig sind.

Die neuen fünf Pflegegrade

Bei der neuen Regelung spielt die Begutachtung hinsichtlich einer Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder der Fähigkeit der Menschen eine zentrale Rolle. Folgende sechs Bereiche werden beurteilt:

1. Mobilität

(körperliche Beweglichkeit, zum Beispiel morgens aufstehen vom Bett und ins Badezimmer gehen, Fortbewegen innerhalb des Wohnbereichs, Treppensteigen)

2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten

(verstehen und reden: zum Beispiel Orientierung über Ort und Zeit, Sachverhalte begreifen, erkennen von Risiken, andere Menschen im Gespräch verstehen)

3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen

(zum Beispiel Unruhe in der Nacht oder Ängste und Aggressionen, die für sich und andere belastend sind, Abwehr pflegerischer Maßnahmen)

4. Selbstversorgung

(zum Beispiel sich selbstständig waschen und ankleiden, Essen und Trinken, selbständige Benutzung der Toilette)

5. Bewältigung und selbständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen

(zum Beispiel die Fähigkeit haben, die Medikamente selbst einnehmen zu können, die Blutzuckermessung selbst durchzuführen und deuten zu können oder gut mit einer Prothese oder dem Rollator zurecht zu kommen, den Arzt selbständig aufsuchen zu können)

6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte

(zum Beispiel die Fähigkeit haben, den Tagesablauf selbständig zu gestalten, mit anderen Menschen in direkten Kontakt zu treten oder die Skatrunde ohne Hilfe zu besuchen)

Leistungen der gesetzlichen Pflegekasse für das Jahr 2017:

PG 1

PG 2

PG 3

PG 4

PG 5

Geldleistung ambulant

125 €*

316 €

545 €

728 €

901 €

Sachleistung ambulant

689 €

1.298 €

1.612 €

1.995 €

Leistungsbetrag stationär

125 €

770 €

1.262 €

1.775 €

2.005 €

* Ab PG 1 zweckgebundener Geldbetrag, der für Erstattung der Betreuungs- und Entlastungsleistungen zur Verfügung steht (wenn derartige Kosten nachgewiesen werden)


Möchten Sie eine Pflegeversicherung auf Basis der Kranken- oder Lebensversicherung?

Krankenversicherungsmodell:

Auf Grund der lebenslangen Beitragszahlung wird daraus ein Anteil als Altersrückstellung angesammelt, um eine Entlastung im Rentenalter zu schaffen.

Lebensversicherungsmodell:

Im Rahmen dieses Pflegerentenmodells werden neben den Garantieleistungen auch eine nicht garantierte Überschussbeteiligung angeboten. Diese kann verwendet werden, um Fondsguthaben aufzubauen, eine verzinsliche Ansammlung zu erreichen oder eine Erhöhung der Pflegerente zu erlangen. Durch die Überschussbeteiligung bilden sich schon in den ersten Jahren Rückkaufswerte.

Möchten Sie eine Verdopplung der gesetzlichen Pflegeleistungen?

Es besteht die Möglichkeit durch einen Pflegeergänzungstarif die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung um 50 % oder 100 % zu erhöhen.

Weitere Highlights:

  • Keine erneute Begutachtung – leistet, wenn die gesetzliche Pflegeversicherung vorleistet
  • Leistung in allen Pflegegraden
  • Keine Wartezeiten, keine Karenzzeiten
  • Keine Begrenzung der Leistung auf den Rechnungsbetrag
  • Automatische Anpassung an evtl. Leistungsveränderungen der gesetzlichen Pflegeversicherung

Wer soll über den Pflegestatus entscheiden? Medizinischer Dienst oder Hausarzt?

Für die Begutachtung der Pflegebedürftigkeit haben die Spitzenverbände der Pflegekassen Richtlinien erstellt, nach denen der Medizinische Dienst im Auftrag der Pflegekassen nach  § 18 SGB XI eine Pflegebedürftigkeit prüft.

Pflegebedürftigkeit stellt Ihr Hausarzt fest!

Bei unserem Pflegehighlightprodukt erhalten die Hinterbliebenen bei Tod, egal ob der Pflegefall eingetreten ist oder nicht, mindestens das eingezahlte Geld zurück.

Die Pflegebedürftigkeit stellt nicht der medizinische Dienst der Krankenkasse, sondern der Hausarzt Ihres Vertrauens nach einem Punktesystem fest und darüber hinaus wird auch bei Demenz geleistet.

Die Finanzierung der Pflegeabsicherung kann über laufende Beiträge oder Einmalbeitrag erfolgen.

Ihren Bedarf ausloten

Unser Bedarfskompass kann in wenigen Schritten Ihren
ganz persönlichen
Bedarf ausloten.
Probieren Sie es
aus!

jetzt starten 

Wir sind für Sie da!

Sie wollen mit uns ein persönliches Gespräch führen? Wir sind zu unseren Geschäftszeiten
jederzeit tele-
fonisch für Sie zu
erreichen.

zum Kontakt 

Aktuelle Stellenangebote

Sie sind auf der Suche nach
einer neuen beruflichen Heraus-
forderung?

bewerben 

Kontakt

GfV Gesellschaft für Versicherungs-
und Finanzdienstleistungen

Hüxtertorallee 47
23564 Lübeck

info@gfv-finanzdienst.de

Telefon: +49 (0)451 / 360 43
Telefax: +49 (0)451 / 315 37