Weltspartag 2021 – Wie kann ich heutzutage clever sparen?

Kleingeld zur Sparkasse oder Bank bringen. Nur haben sich die Zeiten geändert. Lohnt sich in der heutigen Zeit von Niedrigzins und Inflation das klassische Sparen noch? Eines ist uns allen glaube ich klar: Geld auf dem Konto zu parken, macht kaum noch Sinn. Zum Glück gibt es jedoch Alternativen, von denen auch unser Nachwuchs profitieren kann.

Mittlerweile hat das gute „alte“ Sparschwein ausgedient, jedenfalls angesichts der Zinsen und des Inflationsausgleichs. Im Niedrigzinsumfeld rentiert sich diese Geldanlage nicht mehr. Und das wird sich offenbar in naher Zukunft nicht ändern, solange die Europäische Zentralbank ihren jetzigen Kurs nicht ändert. Somit gibt es auch leider in diesem Jahr zum Weltspartag bezüglich der Zinsen wieder keine guten Nachrichten.

 

Kurz etwas zur Geschichte

Der Weltspartag hat eine fast hundertjährige Geschichte und findet in der Regel am letzten Werktag im Oktober statt. Die Idee geht auf den ersten Internationalen Sparkassenkongress im Jahr 1924 zurück. Ziel war es seinerzeit die jüngere Generation zum Sparen zu bewegen.

Aus diesem Grund erhalten Kinder traditionell kleine Geschenke, wenn Sie Ihr erspartes zur Bank bringen.

 

Welche Anlageform lohnt sich noch?

Nur stellst sich jetzt die Frage, welche Anlageformen lohnen sich noch und sind sicher. Viele Eltern setzen bei der Vermögensbildung für ihre Kinder oftmals immer noch auf Sparbücher oder Tagesgeldkonten. Aktuell gibt es jedoch dafür nur wenig bis keine Zinsen mehr. Somit sind die Renditeaussichten schlecht. Für einen langfristigen Kapitalaufbau sind Anlagen in Aktien oder Fonds die bessere Wahl. Viele von uns scheuen die Investition an der Börse aus Angst vor einer Abwärtsbewegung. 

Jedoch wissen viele nicht, dass Kursschwankungen bei einer langfristigen Betrachtung nichts Negatives sind. Denn sie bringen das Portfolio unter Gewinnaspekten immer voran. Bei regelmäßigem (monatlichem) Sparen können Sie in Börse-Schwächephasen mehr Fondsanteile für denselben Beitrag bekommen. 

Wenn Ihnen die Kosten eines aktiv gemanagten Fonds zu hoch sind, dann können Sie auch auf die günstigeren Varianten, die Exchange Traded Funds (ETF), setzen. Sie bilden die jeweiligen Indices wie zum Beispiel den DAX nach. Besonders clever ist es, wenn Sie beim Investieren in Fonds den Steuervorteil einer Versicherungslösung nutzen. Neben den Steuervorteilen gegenüber einer Direktanlage können Sie am Ende der Ansparphase zwischen dem Kapital und einer lebenslangen Rente wählen.

 

Beginnen Sie frühzeitig mit dem Sparen

Es zeigt sich immer wieder, dass egal welche Investition Sie bevorzugen, sich der frühe Start lohnt. Hier ein kurzes Beispiel:

Angenommen Sie möchten für die Altersvorsorge Ihres Kindes 350.000 € ansparen, um ihm den Weg der eigenen Altersvorsorge leichter zu machen. Sie wählen einen ETF-Sparplan. So beträgt Ihr monatlicher Beitrag bei Geburt des Kindes rund 50 €. Wenn Sie erst im Alter von 10 Jahren starten, müssen Sie bereits 70 Prozent mehr aufbringen. 

Hierzu bieten wir Ihnen eine digitale Vermögensverwaltung an. Sprechen Sie mich bei Interesse gern darauf an.

 

Fazit

Wenn sich heute die Kinder wieder auf den Weg zu den Banken und Sparkassen machen, geht es den meisten vermutlich weniger um das Geld, das sich im Sparschwein angesammelt hat, als vielmehr um den Spaß dahinter. 

Ich persönlich finde die Erfahrung, die die Kinder in diesem Zusammenhang machen viel wichtiger. Sie lernen, dass sich Wünsche oft nur erfüllen lassen, wenn sie dafür auf Konsum teilweise verzichten und stattdessen einen Teil davon sparen. 

Bis bald, 

Ihr Florian Filipović

Autor

Florian Filipovic

Geschäftsführer Fachwirt für Versicherungen und Finanzen florian.filipovic@gfv-finanzdienst.de Telefon: +49 (0)451 / 450 569 14

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